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Ucumer Gesang.
Doch wird i»chr Menschlichkeit im Schwert, im schneid'gen,Als in des Menschen harter Brust erkannt.
Es trifft nur flach. Umsonst — nvch einmal schwirrteDie Kling' und traf dort, wo zuerst sie irrte.
ss.
Der Sultan, der nicht ferne im GedrängeDem Gottfried sicht und seiner Neiterschaar,
Verläßt des Kampfes fürchterliche Enge,
Da er den Jüngling sieht in Todsgefahr;
Er haut sich eine Gasse durch die Menge,
Zu rächen, wo nicht Hülfe möglich war;
Denn sein Lesbiu — v Schmerz! er liegt zerschmettertGleich einer Blume, die der Sturm entblättert.
ss.
Nvch schmachtet süß des Auges fliehndes LebenUnd rückwärts sinkt der Hals so zart und leicht.So lieblich ist dies Blaß und dies Verschwcben,Daß reizend noch des Todes Hauch sich zeigt.Und trotz des Zorns im Auge Thränen bebenUnd sich das marmorharte Herz erweicht.
Du Svlyman, du weinst, deß trockne BlickeDen Untergang gesehn vom eignen Glücke?
Kaum aber sieht er seines Feindes Degen,
Nvch naß vom Blut des Jünglings und noch warm.
So fühlt er seinen Zorn sich mächtig regen.
Die Thräne flieht, das Mitleid und der Harm.
Gezückten Schwerts stürzt er dem Feind entgegen,Zerhaut den Schild am ausgestreckten Arm,
Den Helm, den Kopf, den Schlund — mit Einem Hiebe,Wohl würdig Solhmans und seiner Triebe.