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1 (1854)
Entstehung
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Neunter Gesang.

Nur nächtig ist eu'r Werk und euer Wagen,

Im Schatten nur pflückt ihr erschlich'ne Frucht,

Doch flicht die Nacht, waö wird euch Hülfe schaffen?Jetzt gilt's Entschlossenheit und Kunst der Waffen! —

So ruft er laut mit wildbewegter Seele,

Stürmt dann auf Algazel so mordrisch ei».

Daß er das Wort ihm durchhaut und die Kehle,Bereit, ihm eine Antwort zuzuschrcin;

Nacht deckt sein Auge wie in dunkler Hohle,Graunvoller Frost durchrieselt sein Gebein,

Er siel, und sterbend mit den Zähnen faßteEr voller Wuth die Erde, die verhaßte.

ra.

Dann tödtet er im Kampf die HeidenritterMuleaß und Agricalt und Saladin.

Draus überwältigt er, ein grauser Schnitter,

Den Aldiazil; trennt in zwei Hälften ihnUnd spaltet nun mit Hohn, der schwer und bitterDen Andern trifft, die Brust dem Ariadin.

Der läßt, das Aug' aufschlagcnd, dem Nerweg'nenMit mattem Blick dies Todeswort begegnen:

so.

Du wirst, wer du auch seist, ob meinem EndeUnd deinem Sieg nicht allzulang Dich freu».

Dein harrt dasselbe Schicksal; stärkre HändeSie werfen neben mich Dein tvdt Gebein.

Doch Jener höhnt: Wie mein Geschick sich wende,Das überlaß Lein Himmel nur allein!

Du, stirb! der Hund' und Vogel Fraß! — so reißtAuS seiner Brust sein Tritt ihm Schwert und Geist.