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1 (1854)
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Neunter Gesang.

Auf hochcrhabncm Thron im ew'gcn Gleise,Verklärt von reinem, dreifach einen Licht.Zu seinen Füßen demuthsvoll erschienenGeschick, Natur, Bewegung, die ihm dienen,

Und Maaß und Raum, und die nach eignem Wollen,

Was gleich dein Rauch ist, Ruin», Gold, Macht verschenkt,Und Alles wieder in den Staub läßt rollen,

Die, göttlich, nie der Mcnschcnnoth gedenkt.

So strahlt er dort im Glanz, der ihm cntguollcn.

Vor dem der Blick des Würdigsten sich senkt.

Unzähl'gc Geister stehn umher im Kreise,

Gleich seclig, doch auf ganz verschicdnc Weise.

ns.

Und durch die Himinelsburg quillt manche WelleErhab'nen Tvn'S in heil'gcn Melodien. —

Er rust den Michael, des Waffen heileIn reinem Demantglanze blendend glühn.

Und spricht zu ihm: Siehst du die Schaar der HolleDort gegen meine treue Heerde zieh».

Die Rotte des Avcrn aus ihren Schürften,

Daß sie das ganze Erdenrund vergiften?

Geh', sage ihnen: daß den KriegcShccrenFortan des Krieges Sorge bleib' allein;

Sic sollen nicht das Reich des Lebens stören.Nicht schwärze mehr ihr Häüch den Himmel ein!EUeich sollen sie zur Nacht der Hölle kehren,Zum würd'gen Sihe der gerechten Pein;

Zur Strafe ihnen und den Qualgenosscn!

Mein Will' ist dies; so Hab' ich es beschlossen.