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1 (1854)
Entstehung
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241
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Ucunler Gesang.

841

so.

Er schweigt. — Und voller Ehrfurcht Leugt sich niederDer Flügelkrieger Fürst vor Gottes Thron,

Dann dehnt er aus sein goldenes GefiederUnd fliegt wie ein Gedanke schnell davon.

Durch Licht und Feuer tauchen seine GliederBis zu der Seel'gen schöner Region;

Dann trifft er auf der weiten HimmelKeiseDer Doppclsternc klarkrystallne Kreise.

St.

Saturn und Jupiter zur Linken kreisen.

Verschieden an Gestalt, an Bahn und Glanz,

Und andre, die auf ihren SphärenrcisenDer Engel Hand hält im gewohnten Tanz.

Dann tritt er aus des ew'gen Lichtes Gleisen,

De» Stcrnenfcldern, zum Gcwitterkranz,

Wo sich die Welt verzehret und ernähret.

Im Kampf sich tödtct und sich neu gebäret.

os.

Sich! wie vor seines Fittich's Flug das dichte,Tiefschwarzc Graun der Finsternis; zerfließt!

Die Nacht vergoldet sich im Himmelslichte,

Das aus des Göttcrboten Antlitz grüßt,

Wie wenn nach Regen auf die WvlkenschichteDie Sonne ihre prächtigen Farben gießt.

Wie Sterne, wenn den Reiher sic zcrtheilcn.

Um in der großen Mutter Schovß zu eilen.

ss.

Doch angelangt, wo unter seinen FüßenDer Höllenschwarm entflammt der Heiden Wuth,

Da hört er auf, die Lüste zu durchschießen,

Er schwingt den Speer und spricht zur argen Brut:

Lass» befr. Zerns. 16