Neunter Gesang
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Gleich wüth'ger Kan>pf tobt auf der andern Seite,Wo dicht gedrängt die Schaar der Krieger hält;
Es füllt des Luftraums ungcmeff'iic WeiteDunstwolken gleich die Schaar der Unterwelt,
Sie giebt den Heiden Muth und Kraft zum Streite,Daß keiner je zu räume» denkt das Feld.
Argant, deß Brust schon eigne Gluthcn schwellen.Wird nun entflammt noch von der Gluth der Hollen.
S4.
Er schlägt wie Soliman die Wachen nieder,llnd überspringt mit einem Satz den Wall.
Die Gräben füllt er durch zerstückte Glieder,
Und ebnet so den Weg zum Ucberfall;
Auch folgen ihm die schnellen Waffenbrüder,
Die ersten Zelte tränkt des Blutes Schwall;
Ihm nahe sieht man, doch mit Unbehagen,
Daß sic am zweiten Platz, Clorinden rage».
ss.
Die Franke» sliehn bereits. Mit seinen Schaaren,Naht ihnen nun sich Guelf zur rechten Zeit.
Er widersteht dem Sturme der Barbarenllnd führt die Flüchtigen wieder in den Streit.
So wird gekämpft, daß gleich die Strome warenDes Blutes, welche stoffen weit und breit.
Die Augen wirft von seinem Thron im HimmelDer Fürst der Welt auf dieses Schtachtgcwimmcl.
Dort saß er, wo er gut, gerecht und weiseDes Alls Gesetz, der Welten Ordnung spricht.Weit ob der nieder» Erde engem Kreise,
Fern von der Menschen Sinn und Angesicht,