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1 (1854)
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Ucunter Gesang.

Dann stürzt cr vorwärts mit verhängtem ZügelUnd mit geschwungnem Schwert zum harten Strauß.Welch' Paar von Kämpfern, die aus fernsten LandenSich durch das Schicksal hier zusammen fanden!

Im enge» Kreis um Asiens Herrschaft ringenDie Hcldeniugcnd hier und dort die Wuth;

Wer sagte wohl, wie schwer, wie rasch die Klingen?

Wie unerhört und wild des ZweikampsS Gluth?

Ich will nichts sagen von den furchtbar« Dingen,

Die hier geschebn, weil Finstcrniß drauf ruht:

Sie wären'S werth, daß auf den hellsten AuenIm lichtsten Glanz die Sterbliche» sie schauen.

si.

Durch solchen Führer wieder neu erhoben,

Dringt Christi Volk heran mit starkem Muth,

Der mörderische Sultan wird umwobe»

Nom Kern der Krieger wie von dichter Fluth,lind gleich verströmen, welche Christum loben.

Wie die, so ihn verleugnen, nun ihr Blut.

Und die, wie die erliegen, überwinde»,

Versenden Tod, und müsse» Tod hier finden.

52 .

Wenn Nord- und Südwind, in den Kampf gezogenVon da und dort, an Wuth und Kraft sich gleicht.

Daß Crd und Himmel und daß Lust und Woge»,

Daß Wolk um Wolke, Fluth um Fluth nicht weicht

So ist es hier, wo stets in gleichem BogenDer beiden Völker Wuth zum Himmel steigt.

Und auf einander rasselnd im Gefilde

Klingt Schwert am Schwert, am Helm Helm, Schild am Schilde