Neunter Gesang.
4 «.
Sv füllt, von seinen Hcimathshohn sich schwingendDemüthiglich, der Pv sei» Bette nicht.
Dvch wächst er, vvn der Quelle abwärts dringend.
An Kraft und Fülle, bis er Bahn sich bricht.
Und über hvchgcthürmte Dämme springend,
Hebt er, ein Stier, als Sieger sein Gesicht,
Stößt mit den Hörnern, zvllt nichts vvn Tributen,
Und bringt dafür den Krieg den Mccresfluthcn.
47 .
Bvuillvn sprengt hin, wv, vvn der Furcht erschüttert.Sein Vvlk entflicht, er ruft, er droht und spricht:
Wozu die Furcht? wer ist's, vvr deni ihr zittert?Betrachtet dvch zuerst, wer mit euch ficht.
Gesindel ist's, das euren Schrecken wittert.
Nie Wunden nimmt und austhcilt im Gesicht;
Und, wenn ihr's wagt, entgegen ihm zu gehen.
So kann'S selbst euer»! Blick nicht widerstehen. —
48 .
Er ruft cs, spornt sein Roß, und führt die SchaarenDorthin, wo er den glüh'nden Feind entdeckt.
Durch Blut und Staub, durch Nvth und durch Gefahr,Durch Tvdesdrohn und was sonst Furcht erweckt.Durchbricht die Ncih'n, wv sic am dichtsten waren.
Mit Hieb und Stoß, der sie vom Pfade schreckt.
Und rechts und links fällt uni den mächt'gen StreiterSo Wehr als Krieger, Rosse so wie Reiter.
49 .
In Sprung um Sprung setzt über Lcichcnhügel --Das Roß hinweg durch Nacht und tiefen Graus,
Der Sultan ahnt sein Nahn, und fest im BügelSich ballend, weicht dem Stürmer er nicht aus;