Druckschrift 
1 (1854)
Entstehung
Seite
236
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Neunter Gesang.

Denn vorläugst hatte er schon viele Proben,

Daß sic das Land durchstreiften überall;

Doch glaubt' er nicht, wie er das Naubvolk kannte,Daß man das Lager plangemäß berannte.

Schon bricht er auf, da Hort von andrer SeiteDen Ruf zum Kampfe er, der dort entbrannt;Der Himmel widcrhallt in fernste Weite,

Da heulend die Barbaren hergerannt.

Clorindc ist's, sie führt dorthin zuin StreiteDes Königs Volk, und mit ihr kommt Argant.Zum edel» Guelf, an seiner Seite sicht er.

Kehrt sich der Christen Führer und so spricht er:

Hörst du der Saraccnen KriegsgehculeVom Hügel und der Stadt herüberwehn'kHier heischt es Muth und Kunst, d'rum geh' und eileDem ersten Angriff jenes Feinds zu stehn.

So hilf denn dort, es soll zu deinem TheilcDie Hälfte meiner Treuen mit dir gehn;

Mit meinem Theil halt' ich am andern FlügelDe» wilden Feind, der uns bedroht, im Zügel.

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Dies wird beschlossen; aus verschiednen WegenGeleitet sic des gleichen Glückes Hand.

Guelf geht zum Hügel, Gottfried eilt entgegenDen Heide», denen nichts mehr widerstand.

In, Gehn verstärkt er sich, wie durch den RegenEin Strom, mit allen Kriegern, die er fand.

So daß sein Haufe Achtung schon gebietet.

Als er dort anlangt, wo der Türke wüthet.