kleunter Gesang.
No.
6lleichwie ein starker Stamm, der oft den WindenAus Nord und Ost getrotzt aus Alpenhobn,
Vom Sturm eutwurzctt, nieder zu den GründenNoch andre Bäume reist, dricht los der FöhiwSo fällt er vor dem Schwerte jetzt, dem blinden.Und, waS er fast, eS muß mit untcrgeh'n.
Wohl täst sich solchen Tod ein Held gefalle»,Das, wenn er fällt, auch Andre mit ihm fallen.
ro.
Wenn Soliman, ein wüthend ttngebeuer.
Die Feinde mordend, stillt des Herzens Gluth,Löscht seinen Grimm und seines Zornes FeuerDaS Volk der Araber im Chriftcnblut.
Durch deine Kraft fällt Olifern der Baier,Heinrich, der Dritte, wütbigcr Dragut!
Gitbert und Philipp, von deS Rheins Getänden,Erliegen Ariadnens mächt'gcn Händen.
-!I.
Albazar schlägt den Erncft mit der Keule,
Den Engerlan Algazci nut dem Schwert. —
Doch wer erzählte nur zum kleinsten Tbeite.
Wie vieles Volk und wen der Tod verheert?Bouillon, vom Lärm erwacht, verfügt in Eile,WaS ihn die Noth des Augenblickes lehrt.
Schon ist er ganz gcwaffnet, und zum StreitenKann er, von einer Schaar umrungcn, schreiten.
r2.
Da er daS wilde Schreien bört und Toben,
DeS Kampfrufs immer drohenderen Schall,
Denkt er, das ihn die Araber erhoben.
Auf eines StreifzugS jähem Ueberfall.