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Neunter Gesang.
Durch traurig Volk zur Stadt, und bringt dort KundeDem Kön'gc Zions von der nah'ndc» Macht,
Auch wann das Heer die Christen will erreichen.
Vom Nachtangriff, dem Plane und den Zeichen. —
IS.
Schon breitet rings die Nacht den grausen Schleier,Besprengt und leicht getüncht von rvthcm Duft,
Als statt des Abend-Reifs ans Feld und WeiherEin lauer Blut-Thau träufelt aus der Lust.
Am Himmel drohen grause Ungeheuer,
Es schwirren Schreckens-Larve» aus der Gruft;
Der Abgrund leert sich; Pluto lässt den HohlenDie ganze Nacht des Orkus sich cntstchlcn.
io.
Durch solches Krau'n hat seinen Weg genommenZum Lagerort des wilden Sultans Zug.
Doch als die Nacht den Pfad zur Hälft' erklommen,Von wo sic nicdcreilt mit raschcrm Flug,
Sind bis auf eine Meile sic gekommenVom sichern Franken und ihm nah genug.
Hier speist das Volk, und dann mit solchen WortenAufregt zum grausen Sturm er die Cohorten;
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Seht dort das Lager, voll von tausend Dingen,
Weit mehr berühmt, als durch die Stärke grog.
Das, gleich den Wellen, die das Land verschlingen.
Die Schätze Asiens schlang in seinen Schoosi.
Des Schicksals Kunst scheints heut euch darzubringenKefährdelos fast und fast mühelos.
Es soll das Gold, der Purpur, Ross' und WaffenEuch Beute, doch nicht Jenen Schutz verschaffen.