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1 (1854)
Entstehung
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227
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Neunter Gesang.

227

11.

Er scheut uns nicht, kaum mag er uns beachten,Arabiens Volk, so nackt und so verzagt,

Er denkt, daß, wer gewohnt nach Raub zu trachtenUnd stets zu flieh», auch Solches nimmer wagt.

Doch wenn den Muth an Deinem sie entfachten.

Wird Nachts der wehrlos ruh'ude Feind gejagt!

Sie spricht eS, und, als ihre Wuth, die blinde.

Sein Herz durchhaucht, verschwindet sie im Winde.

12.

Der Krieger ruft, die Hand zum Himmel hebend:

Der Du mit solcher Wuth mein Herz durchglühst.

Nicht bist du Mensch, ob menschlich vor mir schwebend:Ich folge Dir, wohin du mich auch ziehst,

Und will, daß D», im Kampfe mich umwebend,

Non Todten und Gcfallnen Berge sichst!

Blutstrvme zapf' ich, sei du mein Begleiter,

Und durch die blinde Luft der Waffen Leiter.

in.

Er sammelt nun das Heer und weiß in AlienDen Muth zu wecken; selbst im feigsten Schuft.

Die Schaare» folgen, wie eS ihn: gefallen,

Denn Glutb durchströmt die Krieger, die er ruft;

Aleeto selbst laßt die Trompete» schallen.

Und schwingt daS Banner flatternd in der Luft.

Fort zichn so rasch und so behend die Haufen,

Daß des Gerüchtes Flug voraus sic laufen.

ii.

Aleeto folgt zuerst; allein zur Stunde,

Wo zweifelhaft noch zwischen Tag und NachtDas Licht vertheilt ist auf dem Erdcurunde,Eilt sie, ein Bote an Gesicht und Tracht,

IS