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Ueunicr Gesang.
Noch wohnt in seiner Brust des Grolles Schwere,Daß man vom gleiche ihn und Thron getrieben;Es reizt sein Herz, dem Gräsern nachzusinnen,Doch weiß er noch nicht, was er will beginnen.
Ihm naht Alecto, welche sich erkorenDie äusire Form, die einem Greise gleicht,
Die Lippe bärtig und das Kinn geschoren,
Das falt'ge Antlitz bluilcer und erbleicht;
Ein Linnen legt um Stirne sich und Ohren,
Indes das Kleid ihr bis zum Knöchel reicht;
Vom Nucken schwankt der Köcher, an de» LendenTrägt sic das Schwert, den Bogen in den Händen.
s.
Wir, sagt sie ihm, durchstreifen öde Wüsten,
Der unfruchtbarsten Gauen dürren Sand,
Wo nichts befriedigt unser Raubgclüstc»,
Und nie der Sieg verlockt die kühne Hand.
Indes; mag Gottfried sich zum Sturme rüsten.
Er hat die Stad! durch Thür,ne schon berannt;
Und säumst du länger noch — du wirst cs sehe» —So kann in Flammen Zion untcrgehen.
10.
Soll denn geraubtes Vieh, verbrannte HüttenFür Svliman Triumph, Trophäe sein?
So rächst du, was an Schmach du einst erlitten.Und glaubst, dies werde dir dein Reich verleih',;?Sei kühn, sei kühn! in seines Lagers MittenZur Nachtzeit dring' auf den Barbaren ein!
Trau de»; Arasp, des reifer Rath zur SeiteDem König sonst und dem Verbannten heute.