Neunter Gesang.
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Er herrschte weit, — bis Hellas und vom StrandeDes Sangar zum Mäander; daß der Phrnger,
Der Myscr, Lydier, der Bithyner LandeWie Pontus Volk ihm huldigten als Sieger.
Doch als mit Türk und Heiden Krieg entbrannteUnd Asien überzogen fromme Krieger,
Ward er alsbald von Thron und Reich vertrieben,Nachdem sein Heer zwei Schlachten aufgeriebcn.
s.
Er sucht umsonst, wie sein Geschick er wendet;Gewalt jagt aus der Hcimath ihn, vom Thron,Worauf Aegyptens Herr ihm Gnaden spendetAm prächtigen Hofe, dem er zugeflohn.
Beglückt, daß solch ein Krieger ihm gesendetZur Unterstützung bei des Kampfes Drohn,
Da er beschlossen, mit Gewalt und ListenZu schützen Palästina vor de» Christen.
(!.
Doch, eh' er öffentlich den Krieg erklärte,
Den er mit ihnen dachte zu bestclm.
Läßt Svliman, den er mit Gold beschwerte.
Er nach Arabien auf die Werbung gehn.
Indes; er Mauretaniens Volk bcwebrteUnd Asiens, wird auch Soliman gesehnMit Haufen Arabern, bereit zum Streiten,
Ein'käuflich Räubcrvolk zu allen Zeiten.
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Er zieht auf Beute aus mit diesen; Heere,
Läßt in Judäa Raub und Plündrung üben.
So daß dem Frankenvolk zum MittelmeereDer Zugang nirgends offen mehr geblieben.
Tasso, befr. Zerns.
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