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1 (1854)
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Achter Gesang.

7t.

Sv schlägt, zu stark erhitzt, das Wasser BlasenEs siedet im Gefäß und raucht und zischt.

Und hvchauswallend steigt der beiße Wrasen '

Zum Rand empor und überläuft der Gischt.

Nicht zügeln mehr des Volkes tolles RasenDie wenigen Guten, die sich drein gemischt',

Camill und Wilhelm, Tancred und noch Mehre,

Die sonst was galten, sind jetzt fern vom Heere.

75 .

Die Völker, welche durch einander irrten.

Sie stürzen schon auf ihre Waffen ein.

Und die Drommeten und der Aufruhr schwirrtenDes rauhen Krieges wilde Lieder drein.

Manch hast'ger Bote sucht des Heeres Hirten,

Daß er sich waffne, während Alle schrei'»,

In voller Rüstung, um ihm beizustchen.

Sieht Balduin zuerst man zu ihm gehen.

76 .

Bouillon erhebt den Blick, als er solch dreistesBeschuld'gen hört er, der sich Gott geweiht:

O hoher Herr, so betet er, du weißt es.

Wie meine Hand vor Bürgerblut sich scheut,

Zerreiße du den Schleier ihres Geistes,

Und dämpfe diese Wuth, die uns bedräut.

Laß meine Unschuld rein sich offenbarenDaß man, wie dort, auch hier sie mög' erfahren.

77 .

Er schweigt und fühlt, daß Gluth aus HimmclshvhenNun stärkend ihm durch alle Adern wallt,

Es naht der Hoffnung kräftigendes WehenUnd leiht dem Ansehn höheren Gehalt.