Achter Gesang.
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Die Schlange, die Italiens Blüth' umwindet.
Und Latiums Zier verdarb mit gift'ger Gluth,
Die Schuld euch müßte mit des Tvdcs QualenZum Beispiel andern Ungeheuern zahlen.
71 .
Und ich, und ich, vermöchtet ihr zu wollenDas, was ihr könnt, bliebt ihr im Muthe fest.Durchbohrte heut das Herz des Siindcnvollen,'
Das unheilreiche, des Bcrrathcs Nest!
Sv spricht er wild; von Zorn und Wuth und GrollenWlrd bei der Rede jedes Herz gepreßt;
Wahnsinnig tobend und wie umgeschaffenRust er und Alle mit ihm: Waffen! Waffen!
72 .
Es schwingt Alecto die bewehrte Rechte,
Und schüttet Gift und Kluthcn auf den Chor,
Der Wahn, der Durst nach blutigem GefechteWächst, alle Fesseln sprengend, hoch empor.
Es schleicht die Pest zu jeglichem Geschlechtc,
Kriecht aus den Zelten Latiums hervorEilt den Helvetiern zu mit raschen Schritten,
Facht dort die Gluth und sucht alsdann die Britten.
78 .
Nicht nur das allgemeine Unglück machte.
Daß drohend brechen des Gehorsams Schranken,Da längst verjährter Zwist sich neu entfachte.
Und Nahrung giebt erbitternden Gedanken.
Schon längst entschlafener wilder Grimm erwachte.Tyrannisch schilt und ruchlos man die Franken,Der Groll bricht aus mit wildem stolzem Drohen,Und offen glüht des Hasses blut'gcs Lohen.