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1 (1854)
Entstehung
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217
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Achter Gesang.

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Soll denn ein Volk, Tyrannen und Barbaren,

Das Treue nicht, Vernunft nicht kennt, noch Pflicht,Das Nimmersatt von Gold und Blut, uns placken.Den Zaum im Mund, das Joch auf unser»! Nacken?

Was Leid und Druck und Kränkung uns genommen.Ja, was seit sieben Jahren auf uns kam,

Drob sind gewiß nach tausend Jahr entglommen,Rom und Italien noch vor Zorn und Schaam.

Ich will nicht sagen, wie an Geist vollkommenUnd Waffenkunst Tancred Cilicien nahm,

DaS nun dem Franken dient, dem Hochverräther,Weil List den Lorbeer raubt dem edlen Thäter;

ns.

Nicht, daß, wenn kühnen Geist und rasche HändeDie Zeit erheischt, und Thaten unverweilt.

Die Unfern stets zuerst so Schwert als BrändeHochschwingend tausend Toden zugeeilt;

Und nicht, daß immer, wenn des Sieges SpendeDie Beute man zur Friedenszeit vcrtheilt.

Niemals zu uns, nein, stets zu jenen AndernGold, Länder, Ruhm, Triumph und Ehren wandern.

Vielleicht schient hart einst, daß sie uns so traten.

Daß sie in uns jedwedes Recht verletzt.

Allein die greulvoll schändlichste der ThatenMacht leicht und mild das frühre Unrecht jetzt.

Was göttlich, menschlich Recht will, ist verrathen,

Rinald ist hin, Rinald ist todt gehetzt!

Zuckt nicht der Blitz und schleudert nicht den SchlechtenDie Erd' hinab zu ihren ew'gen Nächten?