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1 (1854)
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Achter Gesang.

40 .

Da za Ninald in jeglichem GcmütheBei dem Gespräch die Liebe nen erwacht.

Sagt Mancher wohl: in seiner JugcndblütheUmgiebt ihn jetzt des Heldcnvolkes Macht.

Und jeder fast, weil Alles für ihn glühte.

Erzählt dem Dänen, was er einst vollbracht.

So daß sich seiner Thaten Glanz enthüllte.

Und Svcno's Brnst mit tiefem Staunen füllte.

47 .

Als von Ninaldo's Lob »och weich und bangeManch Herz sich fühlt, in diesem AugenblickKehrte ein Kriegerhauf vom Beutegange,

Wie Kriegesbrauch ihn heischt, zum Heer zurück.

Sie brachten Schaf und Rinder mit vom Fange,

In großer Menge, manches gute Stück,

Und auch Getraide, um des Hungers BrüllenDer ihre Rosse nagt, damit zu stillen.

48 .

Auch bringen sie ei» sicher Unglückszcichen,

So muß es mindstens scheinen mit daher.

Mit Blut besudelt und zerfetzt^von StreichenDen Waffenrock Ninalds und seine Wehr.

Ein Jeder hört den Unfall sonder GleichenUnd bald entsteht manch' ungewisse Mäbr;

Voll Schmerz bespricht das Volk, was hier geschehen.Und läuft, des Kriegers Rüstung anzusehen.

49 .

Wohl sieht es und wohl kennt es seine Lanze,

Des Panzers Last, den blanken Schild genug.

Den Helm, auf dem die Brut zum SonnenglanzeSchon schauen lehrt der Aar, im kühnen Flug.