Aicbcnler Gesang.
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INS
Als nun der Graf den Pfeil herausgczoge»
Aus seiner blut'gen Wunde, warm und roth.
Wirst er den Treubruch und daß er gelogenDem Heiden vor, indem er ihn bedroht.
Der Feldherr, dessen Blick nichts abgezogenVon seinem Raimund, sicht der Wunde Roth,
Und daß die Gegner den Vertrag umgangen,
Und athmet kaum, erfüllt von Sorg' und Bange».
I0t.
Mit seinem Haupte winkt er den Genossen,
Es ist sein Wort, das sie zur Rache weckt.
Nun werden die Vifire all' geschlossen,
Der Zaum gelockert und der Speer gestreckt.
Und als die Schaarcn plötzlich sich ergossen.
Wird ringsumher nur Kriegcsvolk entdeckt,
Man sieht den Kampfplatz kaum vor dem Getümmel,In dichten Wolken steigt der Staub gen Himmel.
ros.
Beim ersten Anprall tönt wie UngewitterDer Helm' und Schild' und Lanzen wild Gekrach.Dort läuft ein Streitrvß ohne seinen Ritter,
Jndeß ein andres hier zusammcnbrach.
Ein Krieger stirdt, ein andrer flucht, ein dritterStöhnt, sich in Schmerzen windend, Weh und Ach.Die Schlacht ist hart: je mehr sich drinn verwoben.Je mehr fließt Blut, je ärger wird das Toben.
106.
Argant sprengt leicht, behend, in das Gedränge,
Ein Krieger muß die Eiscnkeul' ihm lcih'n.
Die schwingend, bricht er in die dicht'ste EngeDer Kriegerschaar sich eine Bahn hinein.
Tasse, best. Jerus.
IS