Druckschrift 
1 (1854)
Entstehung
Seite
191
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Siebenter Gesang.

oe.

Und blitzschnell dann, um mit dem Feind zu ringen,Treibt sporenstachelnd er das Roß heran.

Der Wurf läßt Raimunds Helmgegitter klingenUnd quetscht ihm das Gesicht, so prallt er an.

Allein der Graf entzieht sich dem UmschlingenDes starken Arms gefaßt, und haut ihm dannDie Faust entzwei, die wie mit Naubthiers Krallen,Bereit und fertig ist, ihn anzufallen.

97 .

Drauf lenkt sein Noß gewandt herum im Kreis er.Das bald zur Rechten, bald zur Linken fliegt.

Und wenn er geht und wenn er kommt, so weiß erDen Heiden gleich zu treffen wie sich's fügt.

Was noch an Kraft und Kunst bewahrt als Greis er,An neu und altem Grimm, der nie versiegt

Das Alles drängt er jetzt in seine Rechte,

Und mit ihm sind des Glücks und Himmels Mächte.

Argant steht unverzagt den mächtigen Streichen,Sich selbst vertrauend und der starken Wehr.Dem stolzen Schiffe ist er zu vergleichen.

Das ohne Masten treibt auf stürm'schem Meer,Das aber dennoch, da aus starken EichenDie Balken sind und Planken ringsumher.

Den wilden Fluthen wagt zu widerstehen.

In Hoffnung, dem Verderben zu entgehen,

oo.

So gingest Du, Argant, nun wohl in Trümmer,Wenn Satan dir nicht Rettung ausgedacht,

Der aber hat schon hohlen Ncbelfllmmer O Ungeheur! ln Menschenform gebracht,