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1 (1854)
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Siebenter Wesang.

Allein der Bote aus des Himmels NeichenIst ungesehn, wie Gott ihn sandte, da.

Erhebt den Arm, und fängt das Schwert, das wilde.Auf mit dem diamantenen Himmelsschilde.

ss.

Die Klinge springt entzwei denn nimmer messenKann ird'sche Waffe sich, von MenschenhandGemacht, mit Waffen aus des Himmels Essen,

Die nichts zerstört. Der Stahl fällt in den Sand.Es schwinden fast die Sinne dem Tschcrkesse»,

Als er sein gutes Schwert zersplittert fand.

Er staunt, daß er entblost mit einem Schlage,

Und daß sein Feind so feste Waffen trage.

9t.

Ganz sicher glaubt Argant, es sei zersprungenAm festen Schild, den Raimund führt, sein Schwert,Auch dieser weiß nicht, wer für ihn gerungen,

Und ist deshalb von gleichem Wahn bethört,

Er sieht erstaunt, die erst den Stahl geschwungen,

Des grimmen Gegners Rechte, unbewehrt:

Da scheint ihm niedrer Sieg, unedle Beute,

Was er gewinnen kann in solchem Streite.

Nimm dir ein ander Schwert! so will er sagen.Als neuen Zweifels Qual sein Herz gebar.

Denn mußten nicht den Schimpf die Seinen tragen.Sobald Er siel, der hier ihr Kämpfer war!

Nun will er nicht unwürdigen Sieg erjagen,

Doch scheut er auch des Christenruhms Gefahr,

Und da er stockt in seinem Zweifeldrange,

Wirst ihm Argant den Schwertknauf an die Wange.