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1 (1854)
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185
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Siebenter Gesang.

185

75 .

So peitscht der Heide sic mit scharfem Hohne,

Der sie gleich Geißclhiebcn trifft und hetzt.

Mehr als die Andern fühlt von diesem Tone,

Sich Raimund, der die Schmach nicht trägt, verletzt.Gereizter Sinn steht in der Wildheit FrohneIndem er sich am Fels des Zornes wetzt!

Den Aquilur — des Rosses Schnelle zeigt derWohlausgedachte Name schon — besteigt er.

7ö.

Geboren ward dies Thier an Tajos Wellen,

Wo oft der Heerde Mutter, lüsternkühn,

— Dann, wenn vom Frühlingsdust die Herzen schwellen.Und liebesseellg im Naturtrieb glüh'n, —

Sich offnen Mundes pflegte hinzustellen,

Fruchtbaren Windes Saamen cinzuziehn.

Der Hauch, o Wunder! — stillte ihr Verlangen,

Und so gebar sie denn, was sie empfangen!

Du sagtest wohl, den leichtsten Himmelswinden,Entsprossen sei der flüchtge Aquilin,

Vermöchtest du die Hufspur nicht zu finden.

Springt schnellen Laufs er durch den Sand dahinUnd säh'st Du ihn gelenk und leicht sich winden.

Bald rechts, bald links die engen Kreise zieh'n! —

Zum Kampf gewandt, von dieses Rosses Rücken,

Sieht man den Grafen auf zum Himmel blicken.

Herr, der du einst auf Goliath, den Riesen,Unkräst'gc Wehr gelenkt in Tercbinth,

Daß siegreich sich für Israel erwiesen.

Der leichte Schlcuderwurf von einem Kind;