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1 (1854)
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Siebenter Gesang.

Die That ist mehr, man wird es höher deuten,

Daß ich dem Tapfersten den Sieg entrang.

Als wenn Ihr hier, allein, mit nacktem Arme,Verjagt ein ganzes Heer von diesem Schwarme.

ss.

Wie wollt' ich Jenem seinen Stolz entreißen,

Hätt' ich noch Jugendkraft und junges Blut!

Doch, wie ich sei, auch in der Brust des GreisenWohnt noch kein Bangen, sondern fester Muth.

Und nimmt im Feld mir all mein Blut sein Eisen,Sv soll's doch thcuer zahlen seine Wuth.

Ich waffne mich, daß meiner frühern TageBekannter Ruhm, verschone neue Sage.

So spricht der große Greis. Gleich scharfen SporenTrifft jedes Wort, drob neu die Tugend glimmt.

Die erst geschwiegen und den Muth verloren,

Sie sprechen nun gar kühn, gar fest, bestimmt.

Ein Jeder scheint zur Fehde jetzt erkoren.

Sie eifern um die Wette, wild, ergrimmt.

Guelf, beide Guido, Stephan wollcns wagen,Gcrnier, Rüd'ger und Nalduin sich schlagen.

S7.

Dann tritt der schlaue Pyrrhus aus der Mitte,

Dem Antiochien dankte Bohcmund;

Nebst Eberhard thut auch Ridolf die Bitte,

Hier mitzukämpfen, gleich wie Nvsamund.

Ein Schotte kommt, ein Ire und ein Dritte,

Aus Inseln, die das Meer getrennt vom Grund,Gildipp' uttd Odoardo, die Vermählten,

Ihr heißes Kampfgelüste nicht verhehlten.