Siebenter Gesang.
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St.
Bald wcrd' ich zeigen diesem Christenhunde,
Der mir sich gleichzustellen sich erlaubt,
Daß er sich wälzen soll auf blut'gcm Grunde,
Zerrauften Haars, besudelt und bestaubt;
Er sch's, daß diese Hand in letzter StundeZu seines Gottes Schmach die Wehr ihm raubt;
Nicht soll mein Herz sein Flehen dann erschüttern.
Ich will mit seinem Fleisch die Hunde füttern!
ss.
Nicht anders brüllt, um seine Wuth zu künden.
Der wilde Stier, spornt ihn die Eifersucht;
Gestachelt von dem Zorn, dem rasend blinden.Erschüttert sein Gestöhn des Körpers Wucht,
Er wetzt am Stamm das Horn, und giebt den WindenManch leeren Stoß, bis er den Kampf versucht;
Sein Fuß wirft Sand empor, und schon von weitemDroht er dem Feind und fordert ihn zum Streiten.
56 .
Den Herold ruft er, so von Wuth durchdrungen.
Und spricht zu ihm, vom Zorn erstickt, dies Wort:
Dem Kämpfer Jesu, den ich bald bezwungen.
Entbiete blut'gen Kampf, im Lager dort! —
Spricht's, und schon hat er sich auf's Roß geschwungen.Reißt den Gefangenen eilend mit sich fort.
Und sprengt, die Stadt verlassend, dann vom Hügel.Voll Ungestüm und mit verhängtem Zügel.
57.
Er stößt in's Horn, des ungefüges Tönen,
Mit fürchterlichem Schall erfüllt das Feld,
Dem Donner gleichend, des gewal'ges Dröbnen,
In manches Herz und Ohr mit Schrecken fällt.