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Siebenter Gesang.
Sein Blutdurst kann die Ruhe nicht ertragen:
So spornt ihn Friedenshaß und Kampfeslust,
Daß er, trotz der Verwundung harter Plage,
Voll Eifer lechzte nach dem sechsten Tage.
sr.
Zum Schlafe neigt der grimmig wilde HeideDie Stirne kaum die ganze Nacht vorher,
Er ist schon auf, als des Gebirges ScheideIm Dunkel noch sich tief begräbt und schwer.
Dem Knappen ruft er nach dem Waffcnklcide,
Der steht bereit, nicht, ihm die alte Wehr,
Stein, jene glänzend neue darzureichen.
Die ihm der König gab zum Ehrenzeichen.
S2.
Er zögert nicht, er eilt sie anzulegen.
Denn nicht beschwert ihn das gewichtige Kleid;
Er gürtet sich mit dem gewohnten DegenVom feinsten Stahl, der oft bewährt im Streit.Gleich dem Kometen, der auf seinen WegenDurch glüh'nde Luft mit blutigem Schweife dräut.Hier Reiche stürzt und dort die Pest entzündet,Bepurpurten Tyrannen Unglück kündet:
ss.
So flammt Argant in Waffen. Finster schauenBluttrunken seine Augen, und ihr Drohn,
Die ganze Miene athmet Todesgraucn;
Tod sprüht des giftigen Blickes Helles Lohin.
Kein Herz mag eigner Kühnheit so vertrauen,Daß nicht vor solchem Auff sein Muth entstehn.Er hält sein nacktes Eisen hoch erhoben.
Und spaltet dann die Luft mit lautem Toben.