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1 (1854)
Entstehung
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175
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Siebenter Gelang.

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40 .

Doch will so schnell nicht ihm die Abwehr glücken,

Wie ihn verfolgt des Andern wilde Wutb.

Schon klafft sein Helm, schon ging der Schild in Stücken,Der Harnisch ist durchbohrt und voller Blut;

Kein Streich, mag noch so kühn das Schwert er zücken,Trifft seinen Feind, da sinkt Nambaldo's Mutb,

Er bangt und zagt, und fühlt sein Herz zerrissenVon Zorn und Scham und Liebe und Gewissen.

41 .

Verzweifelnd wünscht er jetzt des Kampfes Ende,

Zur letzten Probe ruft er das Geschick.

Er nimmt den guten Stahl in beide Hände —

Noch rein von Blut — und wirft den Schild zurück;Dann nähert er dem Feinde sich behende.

Sein Schwert saust nieder, dem kein WaffenstückZu wtderstch'n vermag, will Blut es trinken.

Und fährt ihm in den Schenkel, in den linken.

D'rauf haut er nach der breiten Stirn ihm wieder.Daß hell der Schlag wie eine Glocke schallt.

Der Helm bleibt ganz, schwer fällt die Waffe nieder.Daß Tancrcd wankt von dieses Streich's Gewalt.

Da schüttelt heißer Zorn ihm alle Glieder,

Der Grimm entflammt sein Auge, durch den SpaltDes Hclmvisir's ertönt und sieht man glühenSein Zähneknirschen und der Blicke Sprühen.

40 .

Nicht länger aber trägt der falsche HeideDen Anblick dieses zornigen Gesichts.

Es zischt das Eisen, und durch's Eingeweide,

Durch Adern und durch Lungen, glaubt er, bricht's.