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Siebenter Gesang.
Das Schloß erglänzt, wie wenn zu hoher FeierDie Bühne strahlt in Heller Festcspracht.
Wo nichts dem Ohr und Auge kann entgehen,
Da thront Armida hoch, doch ungesehen.
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Der hohe Held bereitet zur Gefährde
Des Kampfs die Waffen nun und den Entschluß;
Er bleibt nicht sitzen auf dem müden Pferde,
Da er den Feind schon nahen sieht zu Fuß.
Der zückt das Schwert mit drohender Gebende,
Vom Schild gedeckt, da§ Helmdach fest im Schluß;
Der Fürst stürmt auf ihn los, entbrannt von Grimme,Mit wildem Blick und fürchterlicher Stimme.
3 «.
Der Feind durchmißt in rasch gezognen BogenMit vielen Wendungen die Kampfesbahn.
Vom Streit und daß er heut herumgezogenNoch matt, dringt Tancred doch voll Muth heran.
Und als Rambald sich weit zurückgebogen,
Sucht er dem schlimmen Feinde sich zu nah'n;
Nückt vor, drängt nach und läßt das schnelle EisenDem Blitze gleich ihm vor den Augen kreisen.
so.
Vor allem sucht den Ort er zu erreichen.
An den Natur die Lebenskraft gebannt,lind stolzes Droh'n gesellt er zu den Streichen,
Daß der Gascogncr bebt vor seiner Hand;
Auch sucht' er ihm behende auszuwcichen.
Indem bald hier, bald dorthin er sich wand.
Und seiner fürchterlichen Wuth entgegen
Bald mit dem Schilde trat, bald mit dem Degen.