Siebenter Gesang.
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26 .
Er ächzt' und flucht dem Himmel, der ihm wehretDas lange schon gehoffte, hohe Glück.
Doch heiße Rache er zu nehmen schwöret.
Wenn seine Dame traf ein Mißgeschick.
Ob ungewiß auch, wie er wiederkehret.
Will er in's Christenlager nun zurück,
Denn er bedenkt des Tages Näherschreiten,
Wo mit dem Heiden er versprach zu streiten.
27.
Er reitet fort auf ungebahnten Wegen,
Als plötzlich Noßgctrapp sein Ohr erreicht.
Und aus dem engen Thale ihm entgegenKommt bald ein Mann, der einem Boten gleicht.Die Peitsche schwingt er, und, wie Franken pflege».Trägt er ein Horn, des Schnur zur Hüfte reicht.
An diesen richtet Tanered nun die Frage:
Daß er den Weg ihm zu den Christen sage.
2S.
Der sagt ihm italienisch: Dorthin ebenWerd' eilig ich geschickt von Bvhemund.
Daß Auftrag ihm der große Ohm gegeben.
Das glaubt Tanered und folgt dem Lügenmund.
Sie kommen dann zu einer Burg, umgebenVon schmutzig dunkeln See's morast'gem Grund,
Zu jener Zeit, wo schon die Sonne eilteZum weiten Schovß, in dem die Nacht verweilte.
29.
Der Bote stößt in's Horn bei ihrem Kommen,
Und nieder senkt die Brücke sich sofort.
Du bist, als Franke, sagt' er ihm, willkommen,
Und magst bis morgen auch verweilen dort.