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1 (1854)
Entstehung
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161
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Sechster Gesang.

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Ich strebe nicht mehr, wicderzucrlangenDurch eure Kunst den königlichen Thron;

Auch ohne dies wird das mir Glück bcscheerct.

Ist mir bei euch zu dienen nur gewähret.

tos.

So spricht die Jungfrau; und sie ahnet nimmer.

Daß das Geschick ihr droht mit schwerem Leid.

Sie stand, wo reich und voll des Mondes SchimmerBestrahlt ihr silberglänzend Panzcrklcid,

So daß des Kleides und der Waffen FlimmerEin Blitz, das Thal durchleuchtet weit und breit,

Sv klar das Tigerthier vom Helme brannte.

Das Jeder sie am Silberblick erkannte.

107 .

Im Hinterhalt gelagert dicht danebenWar eine Frankenschaar, so will's ihr Stern.

Zwei Brüdern war die Führung übergeben,

Mander hießen sie und Pvlifern.

Ihr Auftrag war's, die Heerden aufzuhcbcn,

Die in die Stadt man trieb von nah' und fern.

So konnte es dem Knappen nur gelingen.

Auf einem Umweg Botschaft ihr zu bringen.

10s.

Der junge Polifern, vor dessen BlickenClvrinde seinen Vater einst erschlug.

Schließt aus den leichten, weißen Waffenstücken,

Die hohe Feindin sei's, und glaubt dem Trug;

Die Schaar, die dort versteckt, muß näher rücken.

Er folgt des ungestümen Herzens Zug,

Schreit voll gewaltigen Grimms und hast'gen Strebens:Du stirbst! und wirft auf sie den Speer vergebens.Tasso. befr. Ienis. ^