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1 (1854)
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146
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Sechster Gesang.

ss.

Allein so spricht nun Tancrcd zum Tscherkessen:Versprich zu kommen du in deine Hast!

Denn andres wird dir nimmer zugcmessenNach unsrem Zweikampf, als Gefangenschaft.

Sie schwvren's: doch die Zeit zum Kampf indessenBestimmt man — das; die Ritter frische KraftSich sammeln und für ihre Wunden sorgen —

Auf früher nicht, als bis zum sechsten Morgen.

54.

Der Kampf grub sich mit tiefem Schauder einJn's Herz der Christen und der Sarazenen,

Bald füllt sie Staunen, bald bewegt sie Pein,

Sic können lange nicht sich drob versöhnen.

Man spricht von Kraft, von hohen Werthes Schein,Der diesen hier bekrönt, dort aber jenen;

Verschiedne Meinung rings im Schwange geht.

Wem man die Palme würdig zugesteht.

55.

Ein jeder fragt sich, weichen Ausgang fände.

Wenn wieder er begönn' der grause Streit,

Ob Tapferkeit wohl vor der Wuth bestände.

Ob Kühnheit weiche der Verwegenheit.

Doch mehr als andre sorgt für jenes EndeHcrminia, schon, im Herzen banges Leid,

Denn in des Kriegsgotts Wage sieht sie schweben,Der unbeständigen, ihr bess'res Leben.

so.

Sic war Fürst Cassans Tochter, der im ReichAntiochien herrschte, hochgeehrt von allen.

Und war beim Sturz mit andrem Gut zugleichDen sieggewohnten Christen zugefallen;