Sechster Gesang.
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So spricht er, und Argant des Zögerns bar.Ruft einen Herold, der ihm kommt gelegen;
Zu Gottfried geh und künde vor dem HeerDen Vorschlag mein, gewichtig, groß und schwer.
Ein Ritter, dem cs allzuschlccht gefallt.
Sich hinter festen Mauern einzuspinnen.
Begehre kund zu thun der ganzen Welt,
Was er an Ruhm in Waffen kann gewinnen,Drum ladet er zum Zweikampf auf dem Feld,Das jene Zelte trennt von diesen Zinnen,
Die Franken ein, so ihres HcldcnthumsSich stolz bewußt, zur Probe ihres Ruhms.
Nicht Einen sordre er nur zum Gefechte,
Steh' auch bereit zum Kampfe nicht blos Zwei'»,Mit Drei'n auch, Vieren, Fünfen; von GeschlechtcOb Hochgebvr'n, gleichviel, ob auch gemein.
Man leiste Bürgschaft; doch nach KriegesrcchteSoll der Besiegte Sclav des Siegers sein.
Er sprach's; den Herold aber sogleich schmückteSein reiches Purpurkleid, das goldgestickte.
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Er tritt nun auf vor Gottfrieds hohem Throne,Umgeben rings von edler Ritter Chor,
Und fragte v Herr, darf hier in freiem ToneDer Bote reden kühn vor aller Ohr?
Er darf's, crwiedert Gottfried, trag' uns ohneBeklommenheit nur deinen Auftrag vor!
Der Herold drauf: Es wird sich bald entdecken,Ob Freude meine Botschaft bringt, ob Schrecken.