Druckschrift 
1 (1854)
Entstehung
Seite
136
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Sechster Gesang.

IS.

Und stolze Worte gehn aus seinem Mund,

Vermess'ne Reden, wie sie nie vernommen,

Sv daß die kühnen Schaaren in dem RundMan knirschen Hort von Zorn und Wuth entglommen.Gleich drauf gicbt Gottfried ihm die Antwort kund:Es hat dein Herr zu Schweres unternommen.

Ich glaube sicher, er wird's bald bereu'».

Der fünfte Kämpfer wird nicht nvthig sein.

Er prob' cs nur! und ohne HinterhaltSei ihm ein sichres, freies Feld erkoren.

Der Meinen einer beut ihm Widerhall,

Und ohne Vorthcil; dies sei zugcschworen.

Er schweigt; der Herold eilt zurück alsbald.

De» vor'gen Pfad betretend, zu den Thoren,

Und. hemmt im raschen Laus die Schritte nicht.

Als bis vor des Tscherkesscn Angesicht,

20.

Zum Kampfe, hoher Herr, und zogre nimmer!

Die Christen nahmen an den Ruf zum Streit,

Die wcn'ger Starken selbst sind grimm und grimmer.So wie die höchsten Helden kampfbereit;

Ich sah. viel tausend wüth'gcr Blicke Schimmer,

Viel tausend Hände reg, den; Schwert geweiht.

Der Führer will dir sichres Feld verschaffen.

Der Herold sprach's; Argant begehrt die Waffen.

Er gürtet sich, eilt dann des Streits gewärtigHinab zur Ebene voll Kampfbegicr.

Clorinda spricht zum Herrn, der gegenwärtig.Recht find' ich's nicht, er geht und du bleibst hier.