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1 (1854)
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133
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Sechster Gesang.

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Und, daß zu thun, was ihr ihm woll'n antragen.

Der Führer jenes Frankcnhecrs nicht scheut.

Wähl' er die Waffe», und nach seinem WillenSoll jegliche Bedingung man erfüllen.

8 .

Hat nur der Feind ein Leben und zwei Hände,

Entflammt ihn auch der frechsten Kühnheit Gluth,

So fürchte nimmer ich ein schlechtes Ende,

Weil das, wofür ich kämpfe, sicher ruht.

Statt daß du sorgst, ob sich dein Schicksal wende.

Liegt nun der Sieg in meiner Rechten gut.

Die frei ich dir zum Unterpfande reiche; j

Trau ihr, du bist bewahrt sammt deinem Reiche.

o.

Er schwieg, drauf jener: Jüngling muthentbrannt.

Siehst du mich gleich schon hochbejahrt als Greisen,

Ist nicht mein Geist doch träge, schlaff, entmannt.

Die Rechte noch sosehr entwöhnt vom Eisen,

Daß ich eh' sterben wollte unbekannt,

Als mich im Tod noch groß und kühn beweisen,

Hätt' ich, so wie du meinest, jener PlagenIrgendwie Sorgen oder Zweifel zu ertragen.

10.

Verhüte Gott die Schmach! Dir sei nun klar.

Was ich mit andern nimmer will bespreche»;

Dem einst Nicäa unterthänig war,

Fürst Solyman, brennt, früh're Schmach zu rächen,

Drum ließ er eine LeduinenschaarHerein bis von den Grenzen Lpbiens brechen,

Damit bei Nacht sie unfern Feind umringt.

Und Truppen uns, und Lebensmittel bringt.