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1 (1854)
Entstehung
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Sechster Gesang.

4 .

Ihr neckt und stört sie nie beim Mittagsmahl,Lasst Abends sie beim Schmause sich vergnügen.Daß sie den ganzen Tag, die Nacht zumal.

Im Frieden und in stiller Ruhe liegen;.

Doch Ungemach wird euch und Hungers Qual,Wenn ihr noch lange zögert, einst besiegen,

Wo euch als Feige nicht der Tod ereilt.

Sobald Aegypten mit der Hülfe weilt.

».

Ich will in schnödem Dunkel nicht begrabenErleiden hier rühmlos unedlen Tod;

In diesem Kerker soll, nicht will ich's haben.Mich treffen mehr das nächste Morgenrot!).

Mein Leben mag das Schicksal nun handhaben,Wie cs die Macht dort oben ihm gebot!

Nie sei es, daß ich ohne Ruhm und EhreUnd ungcrächt Hinsterbe mit der Wehre.

s.

Jndeß wenn euer alter Muth und WerthBis auf die letzte Spur nicht ist zerstoben.

Hoff' ich, ihr sterbt nicht kämpfend, hochgeehrtIhr lebt, durch Preis und Sicgesruhm erhoben.Gehn wir nur kühn entschlossen, stark bewehrt.Dem Schicksal trotzend wie des Feindes Toben!Denn oft geschah's, daß in der größten FahrDer kühnste Rathschluß auch der beste war.

7 .

Doch, hältst du es für allzukühnes Wagen,

Zu schicken aus die Schaarcn, kampfbereit.

Laß wenigstens zwei Ritter drum sich schlagen,Wie sich auf einmal löse dieser Streit!