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1 (1854)
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128
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Fünfter Gesang.

Die echte Schaar der Maid so königlichWill keinen falschen Knecht, gesetzlos, flüchtig!

Wer will mir wehren dies? entgegnet wildDer andre nun. Von Zorn und Grimm erfüllt.

8g.

Ich wehr' cs dir, so spricht Rambald, der Degen,

Und stürzt bei diesem Wort auf jenen lvS:

Der andre rennt mit gleicher Wucht entgegen,

Und führt mit gleichem Grimm nicht schwächer,, Stoß.Da regt sie ihre Hand, den Kampf zu legen,

Sie in der Herrschaft über Seelen groß.

Und spricht zum ersten: nimm's nicht auf so bitter.Daß dein Genoss' er sei und mir ein Ritter!

84 .

Liebst du mich, liegt mein Heil am Herzen dir.

Was raubst du Hülfe mir zu meinen. Frommen?Zum andern dann: mein Ehrenwächtcr hier.

Mein Lebensschützer sei mir hoch willkommen!

Wollt' ich verschmähen sinnlos wär's von mirSolch' edle Ritterschaft, so preisvollkvmmen.

Nrmida spricht's; da kommt von Zeit zu ZeitEin neuer Held, zu folgen dem Geleit.

85 .

Der kommt daher, der dorther; daß gegangenAuch der und der, blickt jeder scheel, erbost;

Mit frohem Sinn hat jeden sie empfangen.

Und zeigt, daß ihr gekommen Freud' und Trost.Zu Gottfried kann die Nachricht erst gelangen.Als schon die Sonne neu erglomm im Ost,Sein ahnend Herz sagt ihm von bösen Dingen,So jenen dröhn und Nebel werden bringen.