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Fünfter Gesang.
Der letzte war Nambald, den dann verführteDer Feind, daß er von Christi Glauben wich.So viel vermag die Liede! ausgeschlossenWard jeder sonst, die Zahl der Zehn geschlossen.
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Entbrannt von Zorn und Neid und EifersuchtVerklagen sie Gott Amor, der so ebenFortunen, die so ungerecht, verrucht.
In seinem Reich das Nichteramt gegeben,
Doch weil der Mensch stets das Verbotene sucht.Und ihm nachjagt aus angebornem Streben,Beschließen viele, dem Geschick zum Hohn,
Ihr nachzuzichn am nächsten Morgen schon.
Sic wolle» stets ihr folgen, nächtlich, täglich,
Bereit zu wcihn im Kampf ihr Lebensblut.
Sic spricht kein Wort und seufzt so süß und kläglich.Und lockt gebrvchnen Tons voll Liebesgluth,
Spricht bald zu dem, zu jenem, wie unsäglichWeh ohn' ihn die schwere Reis' ihr thut.
Die Zehn sind schon im Panzerhemd gegangen,
Um Abschied von dem Führer zu empfangen.
Der Weise giebt noch Rath, daß leicht wie SandDer Heiden Wort auf Ungewisses deute.
Wie Hinterlist und Trug bei solchem Pfand,
In schlimmen Wegen fliehe der Gcscheidte.
Doch Liebe nimmt nicht Rath aus kluger Hand,So, daß dies Wort der nächste Wind zerstreute.Er läßt sic ziehen, und die kühne MaidIst vor dem Morgen schon zum Zug bereit.