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Fünficr Gesang.
Kein gültiger Grund kann seine Unthat schwächen.Betrachten, glaub' ich, muß ich sie als Mord.
Irrt' ich mich nur, mir wär'S zum Wohlgefallen,Doch Gottfried ein gerechter Herrscher Allen,
Wird dem Gesetz, dem, Recht, dem was sich schickt.Sich als Vcrtheid'gcr stets und Wächter setze».
Von herbe» Leidenschaften nie berückt.
Gerechten Sinn als höchste Richtschnur schätzen.
Doch, war Rinald gezwungen, mein EdictUnd hcil'ger KricgSpflicht Achtung zu verletzen.
Wie mancher spricht, soll er sich nun uns nah'»,
Hier reden und den Richterspruch cmpfah'n!
s«.
Was seinem Werth gebührt, es wcrd' ihm immer;
Sv komm' als freier Mann er her zur Hast,
Doch sträubt er sich, im Zorne grimm und grimmer,
— Ich kenne die unbänd'ge Leidenschaft —
Führ' du ihn her und rath' ihm, daß er nimmerAufrcizcn mag des milden Herrschers Kraft.
Denn für's Gesetz und Recht ein fester Sprecher,
Ist er, wcnii'S recht ist, auch ein strenger Rächer!
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Er sprach's; und Guclf beginnt darauf zu sagen:
Sein Herz hegt nicht das schwächliche Gefühl,
Das wehrlos Schimpf auf Schimpf vermag zu tragen,Und schweigend Schmähung hört, die auf es siel.
Und wenn er den Beieid'ger hat erschlagen.
Wer setzt gerechtem Zorn dann noch ein Ziel?
Wer kann erwägen alles, wenn in HitzeDcS Kampfs sich Hiebe folgen, Schwertcrblitze?