Fünfter Gesang.
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Dem guten Ratbe, den sie ihm crtheilen.
Beugt sich der Zorn, der in dem Jüngling glüht.
Und er erklärt den Treuen sonder Weilen,
Sei's nöthig, daß er aus dem Lager flieht.
Der Freunde nun gar viele zu ihm eilen.
Und jeder mitzuzichcn ist bemüht.
Er dankt, zwei Knappen hat er sich erkoren.
Steigt dann zu Roß und sprengt nun nach den Thoren.
52 .
Er geht, von hoher Ruhmbegier entzündet.
Die edle Herzen stachelt und durchglüht.
Jetzt nie Gesehenes zu thun: begründetIst der Bedank' im herrlichen Gcmüth;
Und wo Cypresse oder Palm' er findet.
Zum Kampfe für den Glauben cs ihn zieht,
Hin nach Aegypten, hin nach jener Stelle,
Wo fließt des Nilcs unbekannte Quelle.
sa.
Doch bleibt, als Abschied nahm der junge MannUnd wüthig fort mit raschen Schritten jagte,
Kuelf nicht mehr hier und eilt, so schnell er kannDorthin, wo Gottfricd's Zeltdach höher ragte.
Der ihn erblickend, laut das Wort begann:
Du Guclf bist eben der, nach dem ich fragte,
Und Boten sandt' ich aus schon kreuz und quer.
Daß sie dich endlich bringen zu mir her.
St.
Er läßt die andern geh'n; mit leisem SprechenBeginnt er nun dies hochgcwicht'ge Wort:
Wahrhaftig, Guclf, unleidliches Erfrechenliebt zornig toll dein Reffe fort und fort;