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Fünfter Vesnng.
Gestatte mir, daß ich vor dir enthülle.
Ein Bild aus meiner Jugend freudenlos;
Auch ich ward einst gereizt, doch nicht gerungenHab' ich mit Christi Volk, nein, mich bezwungen.
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Als ich das Reich Ciliciens eingenommen.
Und Christi Banner pflanzt' auf jenen Strand,War Baldovin eiligst hinzugekvmmcn.
Und nahm mit Schurkcnlist mir ab dies Land,Denn da er stets als Freund sich hatt' benommen.So war sein geiz'gcr Sinn mir unbekannt;
Und doch versucht' ich nicht, ihm's abzuringcn.Wenn auch vielleicht Gewalt ihn konnte zwingen.
Und willst des Kerkers du dich nicht geduldigen.
Wo ehrlos Kettenband dich drücket wund,
Magst du dem Brauche und der Meinung huid'gcn.Die als Gesetz der Ehr' ist jedem kund.
Geh fort, bei Gottfried will ich dich entschuldigen,Nach Antiochien, geh' zu Bohcmund!
Denn in dem ersten Sturme würd's nicht taugen,Kämst du vor des gestrengen Richters Augen.
so.
Und bald, wenn der Acgyptcr großes HeerUnd andres Heidcnvolk kommt angcschrittc».
Dann leuchtet deine Kraft erst hoch und hehr.
Bist du nicht länger mehr in unsrer Mitten,
Gehst du, so ist das Heer ein Rumps, nichts mehr.Dem man so Arm als Fuß hat abgcschnittcn. —Hier kommt auch Guelf herbei, tritt bei dem WortUnd räth, daß schnell der Ritter ziehe fort.