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1 (1854)
Entstehung
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Fünfter Gesang.

Ninald ist nah und wie ein Nngcwitter,

Bricht aus sein Zorn, den er nicht fesselt mehr.Er ruft: du lügst! und ihm im Rücken kreisenLäßt seine Rechte nun, das- nackte Eisen.

Ein Donner scheint sein Nus, ein Blitz sein Eisen,Der von dem Wcttcrschlage Nachricht bringt,

ES bebt Gcrnand, kein Mittel will sich weisen.

Das ihn dem unrettbaren Tod entringt.

Doch da die Ritter alle ihn umkreisen.

Den Schein beherzten Muthcs er erzwingt.

So zieht er zur Vcrthcidigung den DegenUnd wirft dem großen Feinde sich entgegen.

LS.

Auf einmal sicht man tausend Schwerter schwirrenHell flammend auf wie lichten Blitzes Schein,

Von allen Seiten sieht man Schaarcn irren.Herdrängend rücksichtslos, toll stürmend ein.

Es braust und rauscht die Lust vom Lärm des wirrenGetöse und dem Durchcinauderschrcin.

So wie am Mceresstrand sich mischt das SausenDes Sturmes mit der Wogen dumpfem Brausen.

Lg.

Der Zorn indes;, den der Gekränkte nähret, .

Wird nicht gedämpfet durch der Andern Schrein,llnd ob ihm auch der Zugang wird verwehretDurch Ruf und Schwert, verachtend schaut er drein;Indem er sich bald hier, bald dorthin kehret.

Bricht durch die Waffen er und Krieger ein,

Ob tausend Krieger Gernand auch umringe»,

Gelingt's ihm doch, zu diesem vorzudringen.