Fünfte Gesang.
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so.
Und selbst im Zorn' noch Meister im GefechteFührt tausend Streiche er mit kühner Hand;
Er trifft die Brust, das Haupt, und bald die rechte.Und bald die linke Seite schnell gewandt,
Sv ungebehrig wüthet seine Rechte,
Das; List und Kunst nicht seine Streiche bannt.
Und, eh's das Auge ahnt, der Sinn erkundet.
Hat er den Feind getroffen und verwundet.
Er hält nicht ein, bis er in seine BrustEin, zweimal hat getaucht den grausen Degen,Zur Erde stürzt der Arme unbewusst,
Und haucht die Seele aus auf zweien Wegen.Rlnald steckt ein sein blutend Schwert, nicht LustHat er zu bleiben mehr des Todten wegen.
Fort geht er, ruhig wird sein wild GcmüthUnd seiner Rache heisse Gier entflieht.
ss.
Als Gottfried naht, von dem Tumult erschrecket,Schaut unvermuthct er dies grässlich Bild:Gcrnand, dcß Antlitz Todes e decket,
Gewand und Haar in schmutzig Blut gehüllt.
Er hört die Klagen, die der Tvdte wecket.
Er sicht die Thränen fließen ungestillt;
Er fragt erstaunt: Wer konnte sich erfrechen.
Den Frieden am vcrbot'ncn Ort zu brechen?
ss.
Nrnald, der hoch den todten Prinzen ehrt.
Erzählt den Fall mit schweren Nebcnstückcn,Rinald Hab' ihn ermordet, und das SchwertAus leichtem Eirund gezückt in tollen Tücken;
Taff», befr. Ienis. 8