Vierter Vesang.
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So mußt' ihn eine wilde Tig'rin nähren.
Ein Stein zeugt' ihn im rauhsten Fclsgcbict,
Wenn nicht die Fluth wild brausend am Gestade,
Hat solche Schönheit nimmer vor ihm Gnade.
78 .
Eustach, der Jüngling aber, dessen SinnVon Lieb' und Mitgefühl ist ganz entglommen.
Tritt kühn heraus vor seinen Bruder hin.
Wo andre schweigen, murmeln, fast beklommen:
O Herr und Bruder, Starrheit, EigensinnHält dich für deinen Ausspruch eingenommen.
Geht dein Gesetz unbeugsam seine BahnUnd setzest andrer Wünsche du hintan.
70 .
Ich sage nicht, daß die, in deren HändenDie Sorg' für untergcb'nc Volker liegt,
Bon diesen Mauern ab sich sollen wenden.
Daß sie versäume» sollen ihre Pflicht.
Jedoch von uns, die freie Dienste spenden.
Von denen, die so fest verpflichtet nichtDie Kricgcszucht, kannst zebn du auserseh'n.
Daß für das Recht sie einen Kampf bestehen.
80 .
Denn der entzieht sich nicht dem Dienst des Herrn,Des; Schwert der Jungfrau Unschuld Schutz erwiesen;Als Opfer sicht es auch der Himmel gern.
Wenn wir des schnöden Zwinghcrrn Blut vergießen.Ist auch mein Sinn vom sichern Vortheil fern.
Der aus dem Nitterzug uns muß crspricßcn.
So mahnt mich Pflicht des Ordens, der gebeut.
Zu zieh'» zum Schutz der Unschuld in de» Streit.