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1 (1854)
Entstehung
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97
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Vierter Gesang.

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Weh! niemand gab der Himmel solch unsäglichSchwcrdrückend Loos, so taub für armes Flchn,Daß eher wechselt andrer Sinn und Wesen,

Eh' sich mein hartes Loos wird endlich losen.

Nicht Hoffnung blüht mir, endlos ist die Pein;

Kein Fleh» kann mehr der Menschen Brust erweichen.Eh' hoffte ich, e§ rühr' das Leiden mein —

Das dich nicht rührt — den Wüthrich sonder Gleichen!Zwar will ich dich der Grausamkeit nicht zeihn.

Weil du nicht willst mir kleinen Beistand reichen;

Zum Himmel klag' ich, er erschuf mein LoosUnd machte dich für Unglück mitleidslos.

72 .

Nicht du, o Herr, cs ist nicht deine Güte,

Mein Schicksal ist's, das Hülfe mir verschloß.

Daß dies verhaßte Leben doch verglühte.

Du unerbittlich, grausam gräßlich LooS!

Mein war dein Schmerz, daß in des- Lebens BlütheDie holden Elter» schon das Grab umschloß.

Dein Opfer muß, dcS Reichet- bar, gelangen.

Zur Schlachtbank nun, gebunden und gefangen.

78 .

Doch, weil so Glauben mir, als SiitsamkcitVerbietet, daß ich länger hier verweile.

Wo bcrg' ich mich? wo wird mir nun Geleit?

Wo Schutz vor des Tnranncn Wuth zu Theile?

Kein Ort ist so verschlossen weit und breit.

Den er nicht zwingt. Wozu Berzug der Eile?

Ich schau' um mich — umsonst ist Flucht — dem TodFest geh' entgegen ich, der höchsten Noth.

Teffo, befr. 2crm. 7