Druckschrift 
1 (1854)
Entstehung
Seite
93
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Vierter Gesang.

63

Warf er auf beide, gräßlich wutbcntbrannt,'

Die Schuld, die selbst ihm das Gewissen schnürte,

Uns beide klagt er des Verbrechens an.

Das, könnt' er's, mir er hätte angethan.

or.

Ich, sprach er, lackt' Arant mit reichen Gabe»,

Daß tödtlich Gift er mische seinem Wein,

Um, wär' er todt, nicht Aufsicht mehr zu haben.

Mich vom Gesetz, vom Zügel zu befrei'»;

Daß ich in Wallust völlig dann begraben.

In tausend Buhler Arme» könnte sein.

O, daß ein jäher Blitz mich Niederschlage,

Eh', heil'ge Zucht, ich jemals dir entsage,

ss.

Daß lechzend grimm nach Blut, ball Gier nach Geld,Der Wütbrich mir getrachtet nach dem Leben,

Das kränkt, mehr daß bemakeln er gewalltMein reines Herz, mein rein nnd schuldlas Strebe».Aus Furcht, daß ihm das Volk im Unmuth grallt.Sucht er sein Thun mit Lügen zu umwebcu.

Damit die Stadt in Ungewißheit bleibeUnd nicht Empörung ihn Vom Thran Vertreibe.

so.

Und schmückt sein Haupt jetzt auch die Königskrane,Ist auch mein väterliches Reich jetzt sei»,

Sv treibt ihn dach zn immer neuem HahneSein wildc-S Herz, des; Wuth schläft niemals ein.lind stellt Arvnt sich nicht vor seinem Thrvnc,

Wird ihn er und sein Schluß de» Flammen weih»,lind gegen mich und meiner Flucht GenossenIst nicht nur Krieg, auch Pein und Tod beschlasscn.