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Dritter Gesang.
so.
Der König sprach: wohl ist er mir bekannt.
Ich sah ihn einst am hohen Hof der Franke»,
Als von Aegypten ich ward hingcsandt.
Kühn seine Lanze führen in den Schranken.
Zwar sah ich damals nur des Flaumes TandUm seine jugendliche Wange ranken.
Doch zeigt' sein Wort, sei» Thun, sein Blick schon an.In Zukunft werd' er sein ein großer Man».
01.
Nur allzuwahre Ahnung! und verlegenSenkt er den Blick, erhebt ihn dann und spricht:
Wer ist im Purpurkleide jener Degen,
Verkünde mir's, an Gottfried's Seite dicht?
Er scheint ihm ähnlich ganz, so kühn verwegen.
Gleich an Gestalt, wiewohl an Größe nicht! —
Graf Baldovin, sic drauf, wie du'S kannst merken,
An der Gestalt, doch mehr noch an den Werken.
02.
Und neben ihnen wirst du jetzt gewahren.
De», der zu rathcn offenbar bestrebt.
Raimund ist dies, ein Man» in grauen Haaren,
Und dessen Klugheit Jedermann erhebt.
Im Heer ist Keiner, der so viel erfahren.
Der so gewandt und schlau Kriegslist verwebt.
Im goldnen Helme der, seitwärts ein wenig,
Wilhelm, der Sohn ist'S von Britannia's König.
Ihm steht der thatendürsl ge Guclf zur Seite,Der edles Blut und hoben Stamm vereint.
Ich kenn' ihn wohl an seiner Schultern Breite,An seiner Brust, die hochgcwölbt erscheint.