Dritter Gesang.
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So daß das Frankcnhcer nun weichen muß,
Und ihre Burg die Heiden schnell gewinnen.
Den Fuß zieht unter'm Rosse vor Rinaid,
Das auf ihm lag, und eilt hierher alsbald.
so.
Er kommt entflammt, um den barbarischen MordDes edel» Dudo fürchterlich zu rächen.
Und ruft voll Eifer zu dem Volk dies Wort:
Was weilt, was steht ihr da in solchen Schwäche»?Den edeln Führer schaut ihr blutend dort,
Und ihr besinnt euch, rasend loszubrechen?
Bei solchem Anblick, der das Herz beschwert.
Hält euch die morsche Mauer, schwach bewehrt?
sr.
War' doppelt sic von Stahl, von Diamant,
Die Mauer müßte weichen unfern Schlägen,
Es darf nicht dort der Wütherich ArgantVor unsrer Macht in Sicherheit sich pflegen.
Auf nun zum Sturm! er spricht's und eilt entbranntVoraus den Seinen rasch der Stadt entgegen;Steinhagel nicht, Pfeilregcn nimmer schrecktSein kühnes Haupt, vom festen Helm gedeckt.
Da schüttelt er sein Haupt und schaut empor.
Von fürchterlichem Wüthen so durchgsömmen.
Daß den Bertheid'gern hinter Zinn' und ThorIhr Herzblut starrt, von cis'ger Furcht beklommen.Bald drohend, bald ermuth'gend dringt er vor,Indes; war auch ein Störer schon gekommen.
Denn Bouillon schickt Sigier zu dieser Schaar,
Der strenger Bote strengen Willens war.