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Dritter Gesang.
4S.
Er blickt noch dreimal auf zum HimmclslichtcUnd richtet sich auf einem Arm empor.
Dreimal sinkt er zurück, ihn hüllt schon dichteNacht ein; sein Aug' umgicbt ein dunkler Flor.Schon starrt der Leib und aus dem AngesichteBricht jetzt des Todes kalter Schweiß hervor.Nicht mehr verweilt bei diesem todtcn StreiterDer grimmige Argant, und eilt nun weiter.
47.
Er tobt umher und rufet in der RundeDen Franken zu: Ihr Ritter, dieses Schwert,Mit Blut getränkt, wurd' in der AbendstundeVon eurem Führer gestern mir verehrt.
Ich bitte, bringet ihm getreue Kunde,
Wie heute ich erprobte seinen Werth.
Ich hoff', cs macht ihm Freude, wenn er höret,Wie sein Geschenk so trefflich sich bewähret.
Sagt ihm, daß einst er bcss're Probe findeIn seinem Eingeweide an seinem Haupt!
Will er zum ' H kommen nicht geschwinde,Werd' ich ihn eher treffen, als er glaubt!
Die Christen stürzen gleich dem WirbelwindeWuthdürstig auf ihn, als so frech er schnaubt;Doch mit dem Heer gclingt'S ihm zu gewinnenDen sichern Schutz der ihm befrcund'ten Zinnen.
40.
Die Feinde schleudern einen HagclgusiVon Steinen her aus ihren hohen Zinnen,
Von schnellen Pfeilen strömt ein wahrer Fluß,Die unaufhaltsam dem Geschoß entrinnen,