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1 (1854)
Entstehung
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19
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Erster Gesang.

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Er läßt zu würd'germ Zweck das Eisen dienenDer niedren Froh»' deS Pflügens sonst gebeugt;Und seine Hand, die Heerde» erst geleitet,

Nu» furchtlos gegen Königsthrone streitet.

Jetzt sieht Tiar' und Petri Schlüssel prangenMan im entrollten Banner hoch und kehr.

Mit siebentausend kommt Camill gegangen,Fußgänger sind's, in Waffen, blank und schwer;Froh, Laß der Hinimel Ruhm ihn läßt erlangen.Den alten Ahnen gleich, in diesem Heer,

Wo nicht, zu zeigen, daß zur alten TugendNichts fehlt, als Kriegeszucht der röm'schen Jugend.

<w.

Dies sind die Schaaren, herrlich anzuschauen.

Und diese war die letzte, so sich weist;

Die höchsten Führer ruft Bouillon, vertrauenWill er, was er tiefsinnig hegt im Geist:

Ich will, daß morgen bei des Tages GrauenDas Heer gerüstet schnell von dannen reist.

Und rasch gelange zu den heil'gen Stätten,

Eh' »och die Feinde eine Ahnung hätten.

«!S.

Bereitet euch nun muthig zu der Reise,

Bereitet euch zum hohen Sieg, zur Schlacht!

Dies kühne Wort, er spricht's, der hohe Weise,

Das Alle eilen, Alle mannhaft macht.

Vor Tag ist Jeder schon in seinem Gleise,

Harrt rastlos, bis das Morgenrot!) erwacht.

Doch Gottfried schaut voraus, und nicht von SorgenFüblt er sich frei, hält er sie gleich verborgen.

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