Lrstcr Vesang.
Im Schmuck zeigt Jeder möglichst sich vollkommenIm weiten Kreis vor Gottfrieds Angesicht.
Er steht allein und sieht vorüber wandernFußvolk und Reiter, Eines nach dem Andern.
Gedächtnis;, Feind der Zeit und dem Vergessen,Bewahrer aller Dinge treu und wahr.
Beseele mich, damit ich künde, wessenIn diesem Heere war jedwede Schaar,
Das; sich ihr Ruhm mit aller Zeit mag messen.Den doch zu schwärzen sucht ein jedes Jahr!Mit deinen Schätzen schmücke meine Sprache,Das; keine Zeit sie minder glänzend mache.
Erst kamen Franken, deren kühne Schilde,
Des Königs Bruder Hugo sonst regiert.
Aus Islc de France, dem herrlichen Gefilde, !Völlig umschlossen durch ein Flusigeviert.Goldlilicn tragen sie im Fahnenbilde;
Seit Hugo ihnen ward vom Tod entführt.Führt sie Clvthar, ein Ritter auserkoren.
Nur das; er nicht im Purpur war geboren.
3S.
Eintausend Männer sind cs, schwer gerüstet;
Auf sie folgt eine gleiche Neiterschaar,
— Normannen — die sich stolz und kriegrisch brüstet.Und Waffen trägt, so jeder Zierde bar.'
Es führt sie Robert wie es ihn gelüstet,
Der in dem Land als Fürst geboren war.
Dann zweier Völkerhirten Banner fliegen,
Wilhelms und Adhemars, vor ihren Zügen.