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1 (1854)
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Erster Gesang.

82 .

Hier schwieg der Greis. O, heiliges Erglühen,

Welch Herz könnt' wohl vor dir verschlossen sein!Dein Wort, dem Eremiten darf's cntsprühcn.

Du prägest eS der Brust der Ritter ein.

Du tilgst den Trieb, den uns Natur verliehen,

Nach Ehre, Freiheit und der Herrschsucht Schein;Daß Wilhelm, Guelf, die Höchsten in dem Heere,Gottfried zuerst verlcih'n des Führers Ehre.

gg.

Die Andern stimmen bei. lind Aller StrebenPrüfend zu leiten ist er nun bestellt.

Bestegte sollen seinem Willen leben.

Er lenkt den Krieg wohin, wie's ihm gefällt.

Die Andern sonst ihm gleich sind ihm ergeben.Auf seinen Wink ihm als Diener gesellt.

Beschlossen ist's, der Ruf davon erklungen,

Verbreitet schnell sich durch der Menschen Zungen.

84 .

Er zeigt den Kriegern sich; wohl scheint cs ihnen.Gar würdig sei er seines hohen Rangs,

Und er empfängt mit huldvoll ernsten MienenDer Seinen Gruß voll kriegerischen Klangs.

Die wieder grüßend, die ihm eifrig dienen.

Voll Liebeszeichen, voll geschäst'gen Drangs,

Entbeut er bei des nächsten Tages Grauen,

Das Heer, um ganz gcschaart cs zu beschauen.

Sv.

Als nun am Aufgangsort die Sonn' erglommen,Mehr als gewöhnlich strahlend, rein und licht,

Sieht man gerüstet jeglich Fähnlein kommen.

Sobald der neue Tag die Nacht durchbricht.