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Erster Gesang.
gg.
Und beiden, welche einst sich bcil'gcn Zwecken,
Dem Gottesdienst, mit frommem Sinn geweiht,
Musi nun der Helm das lange Haar verstecken.
Im Waffenschmucke ziehen sic zum Streit.
Der Erste wählte sich vierhundert NeckenAus von Oranicns Markung weit und breit,
Der Andere erkor aus Puy's Stauen
Die gleiche Zahl, im Kampf gewandt zu schauen.
40 .
Drauf kommt mit seines Bruders BolognesenZur Heercsschau gezogen Baldovin,
Desi frommer Bruder, nun zum Herrn erlesenDer Heersmacht, mit den Seinen ihn läsit ziehn.
Dann folgt der Graf von Chartres, streng von WesenUnd Math und in den Waffen stark und kübn.Bierhundert führet er; an Balduin schlossenJedoch sich dreimal mehr auf stolzen Rossen.
Ein Mann, der mit Verdiensten Glück verbindet.Zieht Herzog Guclf nach diesen auf sogleich.
Ob ihn als Sproß von röm'schen Vätern kündet,Sein Stammbaum, der an sichern Ahnen reich.Ist doch sein Name deutsch, und eng verbündetDem Haus der Welfen bleibt er und sein Reich.Am Donaustrom, in Kärnthen dieser thronet.
Am Rhein, wo Sucven, Rhäticr einst gewöhnet.
42 .
Zu diesem mütterlichen Erbthcil brachtenRuhmvolle Waffen ihm manch schönes Land;Draus zog er Völker, die den Tod verachten,Wenn er zum Kampf sie führt mit kühner Hand.